Über uns
Hintergrund
Die Tajine gibt es in ihrer Ursprungsform schon seit tausenden von Jahren.
In den Ländern des Maghreb Algerien, Tunesien und Marokko ist die Tajine auf dem
Land immer noch der Alltagskochtopf, der in jeder Familie selbst hergestellt wird.
Aus Tradition fertigt jede Frau ihre eigene Tajine für ihren Haushalt. Werden die Töpfe
jedoch für den Handel hergestellt, übernehmen Männer diese Arbeit. In den ländlichen
Regionen leben die Menschen vorwiegend von der Landwirtschaft. Erst wenn die Männer älter
werden und die Landarbeit an die Söhne abgeben, fangen sie an Tajines zu töpfern, um damit
einen Zuverdienst für die Familie zu sichern.

Die Formen sind verschieden die spitzen Deckel sind eher arabisch und die halbrunden
Deckel gibt es bei den Berbern. In Marokko werden inzwischen etwa 80% aller Tajines mit
Glasur versehen. Es gilt als schöner und praktischer, weil die Töpfe leichter zu reinigen wären.
Allerdings gibt es dort kaum Glasuren, die kein Blei enthalten. Nach unserem Lebensmittelrecht
dürfte man diese Töpfe nicht zur Zubereitung von Speisen verwenden. Sie eignen sich allenfalls
zum Anrichten.
Eine Tajine kann man mitten auf die Glut stellen und das Kochgut kalt ablöschen.
Wer das einmal(!) mit einem industriell gefertigten Römertopf probiert hat, wird sich das kaum
vorstellen können.Traditionell hatte dieser aus unbehandeltem Lehm gebrannte Topf einen
gewölbten Boden, er wurde zum Garen der Speisen direkt über die Glut gestellt.
Geschichte der Ali Baba Tajine
Der von Marokko faszinierte Reisende Helfried Harzbecker kam auf die Idee, dass sich eine
Tajine mit ebenen Boden auch für moderne Herdsysteme eignen würde. Er gewann einige
Berberfamilien in Südmarokko für seine Idee, die seitdem originale, unglasierte Tajines aus
unbehandeltem Lehm für Europa mit planem Boden herstellen.
Helfried Harzbecker (*1964) gründete 1989 eine Vertriebsfirma namens „Ali Baba", die sich
um den Verkauf in Deutschland kümmerte. 1994 kam Jochen Walter (*1971) in die kleine Firma,
die er dann 1996 von Helfried Harzbecker übernahm und seitdem auf einem alten Bauernhof in
Ausnang im Allgäu (zwischen Kempten und Leutkirch) betreibt.
Der Transport von ca. 4.000 Stück Tajinen von Marokko ins Allgäu erfolgt jährlich per
Schiffscontainer.
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Tätigkeitsfelder
- Versandhaus und Internet-Shop für den Groß- und Einzelhandel
- Verkaufsveranstaltungen und Präsentationen auf Märkten, Messen und Festivals.
Botschafter
Unsere Botschafter sind wahre Tajine-Experten und ausgezeichnete Köche.
Bei jeder Veranstaltung, an der wir teilnehmen, treffen Sie mindestens einen dieser Herren.
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| Jochen Walter, Allgäu (Geschäftsführer) |
Stefen Schrap, Allgäu |
Ismael Kamara, München |
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| Dr. Dodo Liadé, München |
Samuel Lefévre, Allgäu |
Frank Walter, Berlin |
Danksagung an
Lisa Raabe, Petra Vollmer, Martina Endraß, Angelika Steber, Heike Agthe, Sonja Peter,
Julia Wandrey, Trixie Budde, Manuela Plohs, Bianca Pfeifer, Andi Guttoso, Paul Rainer Schmid,
Willi Hartmann, Harald Häsler, Alexander Veit, Burkhard Osterloh, Antonius Conte, Frank Eschenfelder, Carsten Dietz, Rotis Licht Millieu, Pura Vida Festival, … und alle unsere Freunde auf der ganzen Welt.






